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traurige Kinder, wütende Eltern: Die Absperrung des Spielplatzes am Freiaplatz löst in diesen Tagen zum Teil heftige Emotionen aus. Emotionen, die die Lichtenberger CDU gern für sich nutzen würde: Die Sperrung des Spielplatzes durch die grüne Stadträtin Filiz Keküllüoğlu zeige „der Staat funktioniert nicht“ und würde der AfD helfen, behaupten sie in einem Instagram-Post des Kanals lichtenberg_stories.
Unser Fraktionsvorsitzender Philipp Ahrens hat diesen Post kommentiert: „Wir müssen Klartext reden: Rund um den Spielplatz Freiaplatz werden Dinge behauptet, die so nicht stimmen“. Denn: Die Sperrung des Spielplatzes ist eine direkte Folge der Kürzung von über einer halben Millionen Euro im Bereich Grünflächenunterhaltung — und diese Kürzung hat die CDU zu verantworten.
Während die CDU sich vor dieser Verantwortung drückt, ist unsere Stadträtin um schnelle und konkrete Lösungen bemüht: Der Senat hat ihr bereits Mittel für neue Spielgeräte zugesagt, man befindet sich in der Feinplanung. Die marode Kletterwand wird abgebaut, neue Spielgeräte werden installiert und damit kann auf dem Freiaplatz bald wieder sicher gespielt werden.
Keinen Spielplatz wird es hingegen in absehbarer Zeit auf dem sogenannten „Grünen Gleisbogen“ geben. Die BVV hat einen bündnisgrünen Antrag abgelehnt und das geplante Projekt in Alt-Hohenschönhausen damit vorerst blockiert. Eigentlich hätte am Rande des Pankower Naturschutzgebiet (NSG) „Am Faulen See“ eine öffentliche Grünfläche entstehen können. 3,5 Millionen Euro Fördergelder hätten zur Verfügung gestanden, um tausenden Menschen ohne eigenem Garten Zugang zu einer öffentlichen Grünanlage zu verschaffen und das NSG von reiner Erholungsnutzung zu entlasten; denn hier soll es vor allem um die Bedürfnisse der Natur gehen. Warum dieses Geld jetzt aber doch nicht genutzt werden kann, erklärt Philipp Ahrens in „3 FRAGEN AN“.
Wir drücken die Daumen, dass ihr trotz CDU-Politik am Wochenende ein grünes Fleckchen findet — und vielleicht hat dort sogar ein Osterhase ein Nest versteckt? Zum Abschluss von uns auf jeden Fall noch eine gute Nachricht: Unser Antrag zur freiwilligen Einführung einer „Stillen Stunde“ ist beschlossene Sache. Damit geht unser Bezirk einen weiteren Schritt hin zu mehr Inklusion, Rücksichtnahme und Familienfreundlichkeit.
Beste Grüße
eure bündnisgrüne Fraktion |
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Stille Stunden im lauten Berlin |
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Das Bezirksamt soll die freiwillige Einführung einer „Stillen Stunde“ in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und in Schwimmbädern fördern. Dabei werden reizreduzierte Zeitfenster (weniger Lärm, Licht, visuelle Reize) an entsprechenden Orten etabliert. So können Menschen mit z. B. Autismus, ADHS, Angsttörung oder Demenz besser unterstützt und Teilhabe ermöglicht werden. |
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Transparenz beim Bibliotheksstandort Neu-Hohenschönhausen |
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Die vergleichsweise hohen Mietkosten der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center sollen deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig sollen neue mögliche Standorte in Hohenschönhausen geprüft und transparent bewertet werden. Der BVV ist das Ergebnis vorzulegen, um gemeinsam mit dem Bezirksamt eine Entscheidung über den künftigen Bibliotheksstandort zu treffen.
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Katastrophenschutz im Bezirk stärken |
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Gemeinsam mit den Fraktionen von SPD und LINKE fordern wir das Bezirksamt u.a. auf, zu prüfen, wie gut der Bezirk auf langandauernde Stromausfälle vorbereitet ist und welche Lehren aus vergleichbaren Ereignissen gezogen werden können. Zudem ist gegenüber dem Senat auf ausreichende Ressourcen hinzuwirken und der BVV Bericht zu erstatten. |
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| PROJEKT "GRÜNER GLEISBOGEN" |
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DREI FRAGEN AN Philipp Ahrens, unseren Fraktionsvorsitzenden und Sprecher für Klima-, Natur-, Umwelt-, Tierschutz und öffentliches Grün |
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Philipp, was ist das Projekt “Grüner Gleisbogen”? Die ehemalige Trasse der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde führt durch Reinickendorf, Pankow und Lichtenberg, auf einer Länge von insgesamt 25 Kilometern. Entlang der Trasse, die 1997 stillgelegt wurde, befinden sich zum Teil noch Schienen und Fragmente ehemaliger Güterbahnhöfe. Die Grundstücke gehören größtenteils der Niederbarnimer Eisenbahn AG (NBE) und viele davon sind aktuell verpachtet, z.B. an Kleingewerbe und als sogenannte Erholungsgärten. Mehrere Senatsverwaltungen und die Bezirke haben über Jahre hinweg gemeinsam an einer Idee für die zukünftige Nutzung der Fläche gearbeitet: Aus der alten Bahntrasse soll eine durchgehende Wegeverbindung für Fuß- und Radverkehr werden, die gleichzeitig auch Erholungsgebiet ist, also z.B. mit Spielmöglichkeiten, ähnlich einer Parkanlage. Eben ein ein “Grüner Gleisbogen”. 2022 wurde dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und die Ergebnisse liegen vor. Wir haben auch eine Förderzusage bekommen — eigentlich könnte es jetzt mit der Umsetzung losgehen.
Du sagst eigentlich — welches Problem ist jetzt aufgetreten? Für den "Grünen Gleisbogen" gibt es eine Förderzusage von der KfW-Bank und Geld vom Senat. Insgesamt würde Lichtenberg 3,5 Millionen Euro bekommen, um das Projekt umzusetzen. Aber diese Gelder sind an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: Der Senat kauft die Flächen für Lichtenberg nur, wenn darauf öffentliche (und dieser Punkt ist hier entscheidend) Grünflächen entstehen. Und die Förderung von der KfW aus dem Programm „NKK — Natürlicher Kilamschutz in Kommunen“ gibt es nur, wenn der Senat die Flächen kauft. Wir haben aber einen Konflikt um die Flächen: Die Pächter*innen möchten diese ungern aufgeben, was verständlich ist. Manche haben hier (ihren direkt angrenzenden) eigenen Garten erweitert, andere lagern Baumaterialien, Anhänger oder Autos. Jede Nutzung ist aus individueller Sicht nachvollziehbar. Im letzten Jahr hatten wir in der BVV dazu einen Beschluss: Die Pächter*innen dürfen bleiben, bis konkrete Pläne zur Umsetzung des "Grünen Gleisbogens" vorliegen. Jetzt, wo diese vorliegen, hat die BVV aber neu entschieden: Die Pachtflächen sollen erhalten bleiben. Und das bedeutet: Kein Ankauf der Flächen durch den Senat und deshalb auch keine 3,5 Millionen Euro Fördergeld von der KfW.
Was heißt das für die Zukunft des Projekts? Die ist jetzt wieder ungewiss. Die Chance, die Flächen vom Senat kaufen zu lassen und die Fördergeld zu nutzen, um hier öffentliche Grünflächen zu schaffen, wurde vertan. Man hätte von dem Geld 3000 m² Fläche entsiegeln können, Bäume pflanzen, und Spiel- und Fitnessgeräte, Bänke und vieles mehr anschaffen können. Das geht jetzt nicht und das ist auch deswegen besonders schade, weil es nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage ist: Die Flächen, um die es geht, liegen im Herzen von Alt-Hohenschönhausen. Da leben tausende Menschen in Wohnungen, ohne Zugang zu einem privaten Garten. Diese Menschen brauchen öffentliches Grün in ihrer Nachbarschaft, wo sie Zeit verbringen können, sich erholen, spielen, Sport machen oder sich ins Gras legen können. Wir hätten hier sehr gern Flächen zu schaffen, die für alle zugänglich sind.
Das ist jetzt verloren. Und so richtig ist auch noch nicht klar, was gewonnen ist: Der Bezirk allein hat kein Geld, die Flächen von der NEB zu kaufen — auch wenn das in der letzten BVV zunächst niemand zugeben wollte. Aber es ist so, und damit ist auch die Zukunft der aktuellen Pächter*innen ungewiss.
🔗 Weiterführende Informationen
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| Infostand auf dem Freiaplatz |
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Philipp Ahrens und unsere Stadträtin Filiz Keküllüoğlu haben an ihrem Infostand auf dem Freiaplatz zum Gespräch eingeladen. Wichtigstes Thema: dass auf dem Spielplatz schnellstmöglich wieder geklettert werden kann. Wir sind dran! |
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| Spielplatzschließung Freiaplatz |
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Die CDU hat beim Grünflächen-Budget ein Viertel gekürzt, jetzt zeigen sich erste Auswirkungen: Philipp Ahrens ist vor Ort auf dem Freiaplatz in Alt-Lichtenberg, der aufgrund einer maroden Kletterwand vorrübergehend gesperrt werden musste. |
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| Happy birthday, Filiz! |
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Unsere Stadträtin bedankt sich bei Leonie Köhler für die Blumen zum Geburtstag — und schätzt ihr Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit, ihren Einsatz für obdachlose Menschen, ihre klare antifaschistische Haltung und die sehr gute Zusammenarbeit. Da sagen auch wir: Danke für die Blumen, liebe Filiz! 💐 |
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| Wir fragen nach in der BVV |
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Als wir in der letzten BVV beim für Finanzen zuständigen CDU-Bezirksbürgermeister Martin Schäfer mehrfach nachfragen, ob das Geld für einen Flächenankauf in Hohenschönhausen zur Verfügung steht, herrscht betretenes Schweigen. Wir sagen: Keine Antwort ist in diesem Fall auch keine Lösung! |
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| Wochen gegen Rassismus im Bezirk |
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Mit vielen Akteur*innen und Engagierten haben wir vor dem Linden-Center den Auftakt der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" gefeiert. Auch in Lichtenberg wurden vom 16.-29.03. über 50 verschiedene Veranstaltungen angeboten (s. Programm). |
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Du liebst Kurzvideos, hast ein Händchen für Reels und ein Herz für progressive Politik? Du hast Lust, politische Inhalte in ansprechenden Content zu verwandeln? Dann suchen wir Dich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als Video Content Creator*in (m/w/d) als Studi-/Mini-/Midijob (ca. 10 Std./Woche). 🔗 Die vollständige Ausschreibung findest du auf unserer Website.
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Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Philipp Ahrens brachte die Frage auf den Punkt: „Wir müssen uns entscheiden, ob die Flächen mit öffentlichem Geld angekauft und allen zur Verfügung gestellt werden — oder weiter in Privatbesitz bleiben sollen.“ Das sei „eine zentrale soziale Frage“. Am Ende fiel die Antwort auf diese Frage eindeutig aus.
26.03.2026 | Berliner Morgenpost
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| NEU EINGEBRACHTE ANFRAGEN |
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Gruppenbild: Sascha Bachmann
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