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| Hallo, |
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dieser Tage wird wieder besonders deutlich, wie wichtig das Stadtgrün für uns ist. Und die Berliner*innen wollen mehr: Mit dem Baumentscheid wurde der Weg für das neue Klimaanpassungsgesetz geebnet, mit dem wir Berlin widerstandsfähiger gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen machen können. Doch wer neue Bäume pflanzen will, muss auch dafür sorgen, dass sie langfristig gepflegt werden können. Die im Gesetz festgeschriebene Frist zur Überarbeitung der Baumschutzverordnung hat der Senat bereits nicht eingehalten. Wir haben deshalb in der BVV den Antrag „Ein Baumgesetz allein ist nicht genug: Straßen- und Grünflächenämter so ausstatten, dass das Baumgesetz auch umgesetzt werden kann“ eingebracht. Es gilt, den politischen Druck aufrechtzuerhalten, damit das Klimaanpassungsgesetz auch umgesetzt wird. Doch die anderen Fraktionen vertrauen darauf, dass der schwarz-rote Senat seine Aufgaben erfüllen wird und lehnten unseren Antrag ab.
Achtung, Raupüberfall!
Eine Aufgabe, die der Senat aktuell nicht erfüllen will, ist die Unterstützung der Bezirke bei der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner. Als folge des Klimawandels haben sich die Raupen in diesem Jahr in ganz Berlin zur Plage entwickelt. Parks und Spielplätze müssen abgesperrt werden, um Mensch und Tier vor dem Kontakt mit den giftigen Brennhaaren zu schützen (wie hier z.B. zu sehen in unserem Insta-Reel). Es braucht jetzt unter anderem eine koordinierte Strategie für ganz Berlin, fordern die zuständigen Stadträt*innen der zwölf Bezirke – doch der Senat lässt sie mit dem Problem allein. Wir unterstützen diese Forderung mit einem Antrag in der nächsten BVV. Unsere Stadträtin Filiz Keküllüoğlu und ihr Team beim Straßen- und Grünflächenamt lassen sich trotz „Raupüberfall“ nicht entmutigen und leisten Tag für Tag wichtige Arbeit für Lichtenberg. Die macht sogar manchmal richtig Spaß: Das traditionelle „Anrutschen“ bei Spielplatzneueröffnungen ist für Filiz zur lieben Tradition geworden. Und dieses Jahr gab es dafür schon einige Gelegenheiten. Worauf sie bei den Lichtenberger Spieplätzen richtig stolz ist und wie diesen fit für die Zukunft werden, verrät uns Filiz in DREI FRAGEN AN.
Kleingärtenschätze & grüne Plätze Glücklich schätzt sich dieser Tage auch, wer einen Kleingarten hat! Doch deren Zahl nimmt ab. Um diesen Trend in unserem Bezirk aufzuhalten, haben wir den Antrag „Kleingärten auf privaten Flächen jetzt sichern“ eingebracht. Robert Pohle, unser Sprecher für Stadtentwicklung, kommentiert: „Diese Flächen zugunsten von Spekulation und Wohnungsbau aufzugeben, verschlechtert die Lebensqualität im Bezirk. Unser Antrag möchte dazu beitragen, dass Stadtentwicklungspolitik Kleingärten als Schatz begreift, der behütet werden muss.“ Der Antrag wird jetzt in zwei Ausschüssen der BVV diskutiert. Und auch für alle, die keinen Kleingartenschatz haben, wollen wir mehr Grün in Lichtenberg: Philipp Ahrens erzählt im Video von den Plänen für Freia-, Tucholla- und Münsterlandplatz.
Wir wünschen euch einen entspannten Sommer, ein schattiges Plätzchen & eine kühle Brise!
Beste Grüße
eure bündnisgrüne Fraktion |
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Kleingärten schützen! |
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Da das Kleingartenflächensicherungsgesetz nur landeseigene Flächen schützt, bleiben aktuell rund 20 Prozent der Anlagen ungesichert. Das Bezirksamt soll bis zum Ende der Wahlperiode eine mit dem Senat abgestimmte Strategie vorlegen, um auch Kleingärten auf privaten Flächen dauerhaft zu sichern. Der Antrag wird aktuell in Ausschüssen diskutiert. |
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Kunst am Bau nicht von gestern |
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Das Bezirksamt soll den Internetauftritt der Kommission Kunst am Bau und im Stadtraum Lichtenberg aktualisieren. Derzeit enthält die Website veraltete Angaben zu Mitgliedern und Aktivitäten; die letzten Meldungen stammen aus dem Jahr 2023. Dies erweckt den Eindruck mangelnder Tätigkeit der Kommission. Der Antrag wurde in der BVV beschlossen. |
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Begegnungsort im Mühlengrund |
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Wir fordern das Bezirksamt auf, gemeinsam mit den sozialen Trägern vor Ort und dem Nachbarschaftsrat Mühlengrund einen sozialen Treffpunkt im Viertel zu integrieren. Der Antrag wird derzeit in Ausschüssen diskutiert. |
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Erfolgreiche Umsetzung des Baumgesetztes ermöglichen |
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Das Bezirksamt soll sich für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Bezirke einsetzen, damit das Klimaanpassungsgesetz (Baumgesetz) erfolgreich umgesetzt werden kann. Da die aktuellen Ressourcen zu knapp bemessen sind, werden u.a. zusätzliche Personalstellen in den Grünflächenämtern benötigt. Der Antrag wurde in der BVV abgelehnt.
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| LICHTENBERGER SPIELPLÄTZE |
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DREI FRAGEN AN Philipp Ahrens und Filiz Keküllüoğlu |
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Philipp, bei den Haushaltsverhandlungen habt ihr euch immer wieder für Spielplätze eingesetzt. Warum macht ihr das und was konntet ihr erreichen?
Spielplätze, Parks und Grünanlagen sind ganz wichtige Orte für unseren Bezirk. Hier findet Natur Platz, aber natürlich auch wir Menschen. Sie sind Orte der Erholung, der Begegnung und des sozialen Miteinanders. Für Kinder sind gut ausgestattete und sichere Spielplätze unverzichtbar, für Familien wichtige Treffpunkte im Alltag. Gerade alle, die keinen Balkon oder keinen eigenen Garten haben, sind nochmal stärker auf attraktive öffentliche Grünflächen angewiesen. Hier sieht man wieder mal gut, wie ökologische und soziale Fragen verknüpft sind und deswegen ist uns das Thema Parks und Spielplätze auch so wichtig. Bei den Verhandlungen für den Haushalt 2024/2025 konnten wir zusätzliches Geld für die Grünflächenpflege, darunter fallen auch Spielplätze, organisieren. Beim Haushalt für 2026/2027 gab es allerdings massive Einschnitte: Ein Viertel der Gelder wurden damals von CDU und SPD gekürzt. Für uns war auch das ein Grund, dem Haushalt nicht zuzustimmen.
Filiz, welche Schwerpunkte setzt du bei der Weiterentwicklung von Spielplätzen in unserem Bezirk? Mittlerweile haben wir ja über 160!
Mir ist besonders wichtig, dass Spielplätze Orte für alle Kinder sind. Deshalb achten wir bei Neu- und Umgestaltungen auf Inklusion. Kinder mit und ohne Behinderung sollen möglichst gemeinsam spielen, sich bewegen und Neues entdecken können. Wir haben schon viel erreicht, aber wir haben auch noch viel vor, um tatsächlich Inklusion gerecht zu werden. Gleichzeitig müssen wir unsere Spielplätze an die Folgen des Klimawandels anpassen: Heiße Sommer machen ausreichenden Sonnenschutz unverzichtbar. Deshalb setzen wir auf zusätzliche Bäume und Sonnensegel. Gerade Sonnensegel schaffen sofort Schatten und erhöhen die Aufenthaltsqualität für Kinder und Familien deutlich.
Filiz, worauf bist du bei der Entwicklung der Lichtenberger Spielplätze richtig stolz?
Ich freue mich besonders darüber, dass Lichtenberg bei der Ausstattung von Spielplätzen mit Sonnensegeln eine Vorreiterrolle übernommen hat. Gemeinsam mit dem Fachamt konnten wir hierfür EU-Fördermittel nutzen und berlinweit Maßstäbe setzen. Aber am schönsten sind für mich die Einweihungen neuer Spielplätze. Es ist inzwischen eine kleine Tradition geworden, gemeinsam mit den Kindern die neue Rutsche einzuweihen. Die Kinder sind schließlich die eigentlichen Expert*innen. Wenn sie anschließend ihre „Spielplatz-Profi“-Medaille erhalten und mit einem Lächeln nach Hause gehen, zeigt das, wie wichtig diese Investitionen für unseren Bezirk sind.
Okay, zu dem Thema gibt es eine extra Frage: Verratet ihr uns, was eure Lieblingsspielplätze sind – habt ihr Tipps?
Filiz: Ich mag den Wilhelm-Guddorf-Spieplatz, weil es ein Wasserspielplatz ist. Der in der Huronseestraße ist ziemlich cool mit dem Fast Loop, der am Eriseering hat ein Baumhaus, da haben wir auch viel entsiegelt. Beim Spielplatz am Seepark haben wir den Spielplatz verdreifacht und der in der Parkstadt Karlshorst haben wir eine tolle Kletterwand – aber am Ende ist es wichtig, dass alle Spielplätze gepflegt und sicher sind, überall in unserem Bezirk!
Philipp: Als Mitglied der Spielplatzkommission kann ich auf Plänen immer vorher schon sehen, was dann irgendwann auch die Kinder in ihrer Nachbarschaft sehen können und ich bin immer wieder beeindruckt vom Engagement der Mitarbeiter*innen, die unsere Spielplätze planen. Da merkt man manchmal auch, dass die Erwachsenen richtig Spaß hatten und sich kreativ ausgetobt haben mit tollen Ideen. Oft sind auch Kinder direkt eingebunden und können Ideen für die Planung einbringen. Ich finde das ist insgesamt ein schöner Prozess und macht dann auch jeden Spielplatz im Bezirk besonders. Meine Empfehlung ist also: geht raus, nutzt die Spielplätze und habt Spaß!
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| GRÜNE PLÄTZE FÜR LICHTENBERG - VIDEO |
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| Spielplatzeröffnung Einbecker Straße |
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| Engagement in Lichtenberg |
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Philipp Ahrens war in Lichtenberg unterwegs und hat Menschen getroffen, die sich für unseren Bezirk einsetzen: Beim Austausch mit der russischsprachigen Community, beim Sommerfest von blu:boks, bei der Kiddical Mass und beim Wir-im-Kiez-Fest. Last but not least: Bei den B.L.O.-Ateliers war es mal wieder besonders schön! |
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| Kameras auf Toiletten der HWR |
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In der Frauen-Toilette der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) wurden zwei Kameras gefunden. Daniela Ehlers und Philipp Ahrens sagen, solche Formen von geschlechtsspezifischer Gewalt zu benennen und zu bekämpfen ist nicht allein Aufgabe der Betroffenen. Auch Männer sind gefordert: Eine gewaltfreie Gesellschaft entsteht durch Haltung und Handeln. |
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| Rathausfest 2026 |
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Viele gute Gespräche und jede Menge Engagement für unseren Bezirk: Beim Rathausfest (früher Nacht der Politik) waren wir als bündnisgrüne Fraktion mittendrin. Danke an alle, die an unserem Stand vorbeigeschaut, Fragen gestellt und Ideen eingebracht haben! |
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| Kundgebung fordert das FLINTA*-Beratungszentrum |
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Philipp Ahrens nahm an einer Kundgebung des Frauenkollektivs vor dem Rathaus Lichtenberg teil, das eine schnellere und transparente Umsetzung des geplanten Frauenberatungszentrum für FLINTA* fordert - eine Forderung, die wir unterstützen! |
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| Neuer Gemeinschaftsgarten im Fennpfuhl |
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Filiz Filiz Keküllüoğlu, Philipp Ahrens und Evan Vosberg haben gern mitgegärtnert: Im Fennpfuhl haben Nachbar*innen, das RoBertO und der Bezirk aus einer teilversiegelten ungenutzten Fläche innerhalb eines Jahres einen Garten gemacht, der jetzt tagsüber für alle geöffnet ist. |
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| IDAHOBIT auch in Wartenberg |
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Zum IDAHOBIT - Tag gegen Queerfeindlichkeit hat Philipp Ahrens eine Aktion in Wartenberg besucht. Er sagt: Auch in Lichtenberg gibt es seitens des Bezirksamts noch einiges zu tun, um Queers Sicherheit und Schutz zu geben. |
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| Mehr Natur für Kinder in Lichtenberg |
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Philipp Ahrens und Filiz Keküllüoğlu haben den ersten Naturerfahrungsraum in Lichtenberg eröffnet, im Landschaftspark Herzberge. Nach Anmeldung ist er für Schulen und Kitas geöffnet, damit die Kinder auch in Lichtenberg in der Natur spielen und Abenteuer erleben können. |
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| SENIORENVERTRETUNG LICHTENBERG |
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| Kandidieren für die Seniorenvertretung Lichtenberg |
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Alle Lichtenberger*innen ab 60+ können im September für die nächste Wahl der Seniorenvertretung Lichtenberg kandidieren und so den Bezirk aktiv mitgestalten!
Die Seniorenvertretung setzt sich für gesellschaftliche Teilhabe, Einbindung und Mitwirkung aller älterer Menschen im Bezirk ein. Ihre Aufgaben sind die Beratung und Unterstützung älterer Menschen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche, die Vertretung der Interessen der älteren Bevölkerung in der Öffentlichkeit und die Erarbeitung von Vorschlägen zu Maßnahmen des Bezirks und Beratung in den Ausschüssen der BVV.
ℹ️ Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Seniorenvertretung.
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Anregungen? Kritik? Dir fehlt etwas im Newsletter? Dann schreib uns gerne eine E-Mail. Gerne kommen wir auch persönlich mit dir ins Gespräch und nehmen dein Anliegen für unsere bezirkspolitische Arbeit auf. Einen Termin mit uns kannst du über unser Fraktionsbüro vereinbaren.
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Gruppenbild: Sascha Bachmann
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